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Den teuersten Winter-Zugang leistete sich RB Leipzig
01.02.2019 11:30 Uhr
Bundesliga-Transfer: Clubs investieren fast 70 Millionen

Düsseldorf, 01.02.19: Verhaltener Start, starker Schlussspurt - die Winter-Transferperiode geht zu Ende. Eintracht Frankfurt verpflichtete auf den letzten Drücker noch einen Augsburger. Der in Ungnade gefallene Martin Hinteregger wurde bis Saisonende ausgeliehen. Borussia Dortmunds Profi Shinji Kagawa einigte sich kurz zuvor mit Besiktas Istanbul und wird auf eigenen Wunsch bis zum Saisonende in die Türkei ausgeliehen. Für 64 Millionen Euro veräußerte die Borussia US-Talent Christian Pulisic an den FC Chelsea. Allerdings wird der 20-jährige Flügelstürmer in der Rückrunde noch auf Leihbasis für den Bundesliga-Tabellenführer spielen. Einen Teil des Geldes reinvestierte Dortmund in den argentinischen U20-Nationalspieler Leonardo Balerdi. Schalke vermeldet die Verpflichtung des 18 Jahre alten Stürmertalents Rabbi Matondo vom nächsten Champions-League-Gegner Manchester City. BVB-Jäger FC Bayern fühlt sich mit seinem Elitekader offenbar stark genug, die Ziele in drei Wettbewerben zu erreichen. Die Münchner investierten nur zehn Millionen Euro in das kanadische Offensivtalent Alphonso Davies. Andere Transfers sind den Bayern nicht geglückt. Den teuersten Winter-Zugang leistete sich RB Leipzig. Die Sachsen holten für 18 Millionen Euro den 21-jährigen Mittelfeldspieler Amadou Haidara vom Schwester-Club Red Bull Salzburg. Insgesamt gab die Bundesliga in der Transferperiode II seit dem 1. Januar 69,8 Millionen Euro für 26 Neuzugänge aus. Damit liegt sie exakt auf dem Vorjahresniveau von 70 Mio. Euro.

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