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Versuch, die politischen Lager zu einen
06.02.2019 07:40 Uhr
Viel Pathos: Trumps Rede zur Lage der Nation

Washington D.C., 06.02.19: Trumps Redenschreiber ließen ihn fast klingen wie Obama. Von einem vereinten Amerika war die Rede, von überparteilicher Zusammenarbeit, von Einheit der Nation, von Kompromissen und Allgemeinwohl. Wenn ich nicht Präsident geworden wäre, dann wären wir jetzt in einem schlimmen Krieg mit Nordkorea, sagte Trump. Er bekräftigte die Amerikanische Unterstützung für die Opposition in Venezuela. Er versprach einen baldigen Truppenabzug aus Afghanistan. Er verteidigte den Rückzug aus dem INF-Vertrag und dem Atomdeal mit dem Iran. Erst nach und nach kamen die Spitzen. Dass nur politische Streitigkeiten und lächerliche Ermittlungen, das derzeit stattfindende Wirtschaftswunder der USA behindern könnten. Dass den Demokraten im Fall Grenzsicherheit ein durchdachtes Paket vorgelegt worden sei. Dass die Mauer zu Mexiko auf jeden Fall gebaut werde. Die Nation müsse vereint sein. Von leuchtenden Sternen sprach er, vom Patriotismus, von Großartigkeit, von Freiheit und «America First». So etwas gehört alles zur «State of the Union» dazu, aber er hat schon ziemlich dick aufgetragen letzte Nacht.

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