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Gewichtsgrenze soll auf 600 Kilo angehoben werden
06.05.2019 15:19 Uhr
Hersteller von Ultraleichtflugzeugen erhoffen sich Aufwind

Mendig, 07.05.19: Piloten von Ultraleichtflugzeugen können bei Wochenendtrips sehr wenig Gepäck mitnehmen - bisher gilt für sie eine strenge Gewichtsgrenze. Nun soll diese in Deutschland etwas gelockert werden. Die Hersteller der kleinen ein- oder zweisitzigen Maschinen erhoffen sich von der neuen 600-Kilo-Grenze Auftrieb für ihre Nischenbranche. O-Ton Roland Hauke, Chef der Firma Roland Aircraft «Dauert jetzt noch ein bisschen. Bis die Zulassung durch ist, wird ein, zwei Jahre gehen, bis es endlich dann auch gemacht werden kann. Aber es ist jetzt angeläutet. 600 Kilo ist in jedem Munde und das ist sehr wichtig für uns.» Die Minimaschinen dürfen in Deutschland bisher mit Rettungssystem und Zuladung nicht mehr als 472,5 Kilogramm wiegen. Ultraleichtflugzeuge sind im Unterhalt deutlich günstiger als etwas größere Flugzeuge mit maximal zwei Tonnen Gewicht, die zum Beispiel Geschäftsleute gerne nutzten. O-Ton Roland Hauke, Chef der Firma Roland Aircraft «Also UL fliegen, also Kleinflugzeug fliegen, wie wir auch gerne sagen heute, ist einfach bezahlbar, bezahlbares Fliegen. Jeder normal Verdienende kann sich so ein Hobby leisten.» Ein Miniflugzeug kann man bei Roland-Aircraft schon ab 85 000 Euro bekommen. Eine Privatpilotenlizenz für Ultraleichtflugzeuge kostet rund 3000 bis 4000 Euro bei einem Verein und 5000 bis 6000 Euro bei einem kommerziellen Anbieter.

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