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Das Lied verläuft nicht linear nach einem Schema
08.03.2019 19:39 Uhr
Der Sound der Videospiele wirkt oft düster und bedrohlich

Giebelstadt, 09.03.19: Die Musik wirkt düster und bedrohlich. Der Gamer merkt sofort: Aufpassen, auf diesem Weg wird es gefährlich. In einem anderen Spiel fliegt ein Schaf durch die Luft - begleitet von einem lauten «Määähhhh». Durch das Geräusch wirkt die Szene nicht wie Tierquälerei - sondern man muss unwillkürlich lachen. Die Musik habe erzählerische Bedeutung, sagt der Videosound-Komponist Christophe Kalkau vom Videospielunternehmen «HandyGames». O-Ton Christophe Kalkau, Videosound-Komponist «Ich habe Jazz-Klavier studiert und direkt im Anschluss Film-Musik und Sound-Design. Und bin dann hier gelandet in der Firma nach dem ich ein paar Jahre Freelancer war. Ich habe in Bands gespielt und auch unterrichtet. Und bin jetzt echt froh, dass ich einen abwechslungsreichen Job habe, der kompositorisch auch viel von einem abverlangt» Es sei der Sound, der Emotionen wecke. Bei der Entwicklung von Videospielen ist der Komponist daher von Anfang an eingebunden. O-Ton Christophe Kalkau, Videosound-Komponist «Wenn wir unterschiedliche Spiele haben. Wenn die Spiele im Weltraum spielen muss das Sound-Design natürlich ein anderes sein, als wenn das im Mittelalter spielt. Das muss dann natürlich auf die Gegebenheiten des Spiels angepasst werden, genau.» Digitale Spiele sind längst kein Nischenprodukt mehr. Durch Handys kann jeder überall in Spielewelten eintauchen. Laut Verband der deutschen Games-Branche spielt jeder dritte Deutsche regelmäßig, Frauen genauso wie Männer.

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