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Der Januar bleibt ungemütlich
09.01.2019 12:26 Uhr
Jahresbeginn 2019: Sturmflut, Schneefall, schwere Böen

Hamburg/München, 09.01.19: Das Wetter in Deutschland spielt verrückt. Das Jahr ist gerade erst eine gute Woche alt und schon sorgt Tief «Benjamin» zwischen Küsten und Alpen für ganz unterschiedliches Extremwetter. Auf Borkum gab es die erste Sturmflut des Jahres. Während Touristen tapfer dem Wetter trotzten, mussten andere arbeiten: Das Havariekommando suchte weiter nach angespülter Ladung, die ein Containerfrachter vorige Woche auf dem Weg nach Bremerhaven verloren hatte. In Wismar hat die Sturmflut Teile der Stadt überschwemmt. Aktuell liegt der Pegelstand 1,30 Meter über Normal, so ein Sprecher der Stadt. In Bayern zeigt sich das Wasser in anderer Form. Vielerorts bleiben die Schulen die ganze Woche geschlossen. Die Schneemassen haben im regionalen Zugverkehr für zahlreiche Verspätungen und Ausfälle gesorgt. Der Deutsche Wetterdienst rechnet für den Süden in den nächsten Tagen mit neuen Schneefällen. In den Alpen herrscht weiterhin Lawinengefahr. In der Mitte Deutschlands, wie hier im Erzgebirge, kommen immerhin einige Skifahrer auf ihre Kosten. In Sachsen könnte es in den nächsten Tagen in höheren Lagen 40 bis 60 Zentimeter Neuschnee geben und sogar im Tiefland schneien.

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