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Er sieht eine Bedrohung der demokratische Gesellschaft
10.05.2019 20:57 Uhr
«Hochgradig beleidigend»: Israels Botschafter schneidet AfD

Berlin, 12.05.19: Wegen der Haltung der AfD zum Holocaust meidet der israelische Botschafter Jeremy Issacharoff jeden Kontakt zu der Partei. In einem Interview der Deutschen Presse-Agentur sagte er auf die Frage, ob er es für eine gute Idee halte, mit der AfD zu reden? O-TON Jeremy Issacharoff, Israels Botschafter in Deutschland «I have a very clear opinion on it, as I've said, we don't have any contacts with the AfD. A number of times their leaders have said things we regard as being highly offensive to jews and to Israel and to the whole issue of the holocaust. Of which I see many germans have over the years viewed and have developed a culture of remembrance to it in a very respectful way. I don't tribute this quality to the AfD.» «Ich habe dazu eine klare Meinung, wie ich schon sagte, haben wir keinerlei Kontakt mit der AfD. Mehrmals hat ihre Führung Dinge gesagt, die sehr anstößig für Juden und für Israel und die ganze Holocaust Angelegenheit waren. Ich habe viele Deutsche gesehen, die sich von diesem ein Bild gemacht haben und die eine Kultur der Erinnerung entwickelt haben, auf sehr respektvolle Weise. Ich ordene diese Qualität nicht der AfD zu.» Issachroff beklagte sich über einen "beunruhigenden" Trend zum Antisemitismus in Deutschland. Heute gehe es nicht nur um eine Bedrohung für Juden oder Israelis, sondern um eine substanzielle Bedrohung für Deutschland als tolerante und demokratische Gesellschaft.

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