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Gewerkschaften wollen Druck erhöhen
12.02.2019 10:12 Uhr
Warnstreiks an Unikliniken starten mit Frühschicht

Düsseldorf, 12.02.19: Im Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst sind Mitarbeiter mehrerer Unikliniken in Nordrhein-Westfalen in einen ganztägigen Warnstreik getreten. An den Kliniken in Köln, Bonn, Düsseldorf und Essen legten die Beschäftigten mit Beginn der Frühschicht die Arbeit nieder. Hinzu kommen Mitarbeiter der Universität, Hochschule und verschiedener Landesbehörden. Mit den Aktionen in Nordrhein-Westfalen und anderen Bundesländern wollen die Gewerkschaften den Druck in den Gesprächen für rund eine Million Beschäftigte erhöhen. O-TON Sascha Seibel, Pflegekraft «Mit den Beträgen, die derzeit bezahlt werden, vor allen Dingen auf den Normalstationen, lockt man halt keine Pflegekräfte ins Krankenhaus.» Verdi und der Beamtenbund dbb fordern für die Beschäftigten der Länder außer Hessen sechs Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro mehr im Monat. O-TON Sascha Seibel, Pflegekraft «Das ist eine anstrengende Arbeit, ist oft auch eine aufwendige Arbeit und die muss einfach anständig belohnt werden.» Die Länder haben die Forderungen als überzogen zurückgewiesen. Die nächste Verhandlungsrunde ist am 28. Februar in Potsdam.

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