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Er soll Schwarzwild an der deutsch-dänischen Grenze stoppen
13.05.2019 16:38 Uhr
Wildschweinzaun? Nein danke! - Kritik am Bauwerk hält an

Flensburg/Kopenhagen, 14.05.19: Arne Rüstemeier steht am Kollunder Wald auf dänischer Seite an der Flensburger Förde. Neben ihm markieren rote und gelbe Fähnchen den möglichen Verlauf jenes Zaunes, der Dänemark vor der Afrikanischen Schweinepest schützen soll. Rüstemeier ist gegen den Zaun. Wie so viele in der Region. O-Ton Arne Rüstmeier, CDU-Fraktionschef Flensburger Rat «Wir sehen hinter uns einen wirklich schönen Naturraum und einen geschützten Bereich, das Tunneltal der Krusau. Wir haben da vorne den Kollunder Wald. Das zusammen ist ein Gebilde, dass die Flensburger Bürger früher benutzt haben, um hier Lustzuwandeln. Dafür ist der Wald geschenkt worden. Und wir wollen das so erhalten.» Der 1,50 Meter hohe Zaun soll Wildschweine an der deutsch-dänischen Grenze daran hindern, von Deutschland aus ins Nachbarland zu gelangen. Dänemark sorgt sich wegen der Krankheit um seine für den Export wichtigen Schweinezucht. O-Ton Arne Rüstmeier, Fraktionschef der CDU im Flensburger Rat «Wir haben die Oberbürgermeisterin aufgefordert, mit dem Staat Dänemark in Verhandlung zu treten, dass dieser Zaun nicht hier durch geht, sondern einmal außenrum um dieses Naturschutzgebiet.» Von der Tierseuche betroffen sind in Europa bislang vor allem osteuropäische Staaten, das Baltikum und Belgien, wo der Erreger bei Wildschweinen nur etwa 40 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt nachgewiesen wurde.

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