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Von der Leyen glaubt an Rückkehr auf die Weltmeere
14.03.2019 14:25 Uhr
Neues Geld für die Gorch Fock

Berlin, 14.03.19: Wegen des Verdachts auf erhebliche Unregelmäßigkeiten wurde die Sanierung des Segelschulschiffs «Gorch Fock» gestoppt. Anfang nächster Woche soll sie aber weitergehen. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen will den zurzeit geltenden Zahlungsstopp aufheben. Zuvor hatte es Gespräche mit der neuen Führung der Elsflether Werft AG gegeben, die das Projekt nach der Ablösung der alten Spitze wegen Untreue-Vorwürfe wieder auf Kurs bringen will. Der grundsätzlichen Einigung über die Aufhebung des Zahlungsstopps müssen formal noch die am Insolvenzverfahren Beteiligten zustimmen. O-TON Ursula von der Leyen, Verteidigungsministerin «Ich kann in Summe sagen, dass es eine gute Chance gibt, dass die Gorch Fock wieder auf den Weltmeeren segeln wird. Wir haben eine Basis gefunden, um weitere Schritte auch gemeinsam zu gehen.» Die Kosten für die Sanierung sind rasant die Höhe gestiegen. Ursprünglich waren 10 Millionen Euro vorgesehen, dann wurde auf 75 Millionen Euro erhöht, inzwischen ist der Kostenansatz auf bis zu 135 Millionen Euro gestiegen. O-TON Ursula von der Leyen, Verteidigungsministerin «Bei einem 43 Milliarden übersteigenden Gesamtetat muss man das alles in Relation sehen. Wir haben jetzt eine sehr strikte Kostenkontrolle, sowohl mit Blick auf Rechnungen, die in der Vergangenheit gestellt worden sind. Desgleichen auch mit Blick nach vorne.» Die erhebliche Kostensteigerung ergab sich nach früheren Angaben vor allem aus dem vorher nicht dokumentierten, schlechten Zustand des Schiffes. In weiten Teilen kommen die Arbeiten inzwischen einem Neubau gleich.

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