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Furchtbare Entwicklung
14.05.2019 10:22 Uhr
Berichte zum Fall Lügde: Kinder mussten Kinder missbrauchen

Lügde, 14.05.19: Neue, grausame Details im Missbrauchs-Fall von Lügde. Offenbar wurden minderjährige Opfer gezwungen, an anderen Kindern sexuelle Handlungen vorzunehmen. Das berichtete das «Westfalen-Blatt» unter Berufung auf Ermittlungsakten und einen Abschlussbericht. Der Opferanwalt Peter Wüller sagte der Deutschen Presse-Agentur, es solle nach Aussagen vieler Opfer zu Vergewaltigungen gekommen sein. Kinder hätten zudem an sich selbst und anderen Minderjährigen sexuelle Handlungen vornehmen oder beim Missbrauch zusehen müssen. Hauptbeschuldigt ist ein 56-jähriger Dauercamper. Ihm wird sexueller Missbrauch von 28 Kindern vorgeworfen, seinem Komplizen der Missbrauch von 18 minderjährigen Opfern. Die grausamen Taten sollen über Jahre hinweg auf einem Campingplatz in Lügde stattgefunden haben. Gegen weitere fünf Personen wird ermittelt wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs, des Besitzes von kinderpornografischem Material oder Strafvereitelung im Amt.

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