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Erstmals achten Domschweizerinnen im Kölner Dom auf Besucher
14.05.2019 16:44 Uhr
Im Kölner Dom ist eine Männer-Bastion gefallen

Köln, 14.05.19: Im Kölner Dom ist eine Männer-Bastion gefallen: Nach vielen Jahrhunderten werden künftig auch Domschweizerinnen auf gutes Benehmen der Besucher achten. Die ersten vier stellten sich am Dienstag der Öffentlichkeit vor. Es sind Kölner Katholikinnen im Alter zwischen 35 und 55 Jahren. Ihr beruflicher Hintergrund reicht von einer Wirtschaftsjuristin bis zur Krankenschwester. Alle werden ihren Dienst in Teilzeit verrichten. O-TON Claudia Drolshagen, künftige Domschweizerin «Wir haben drei Kinder und da habe ich schon die Firmung und die Kommunion als Katechetin betreut, habe also immer so ein bisschen als Laie in der Kirche mitgearbeitet. Und als ich jetzt gelesen habe, die suchen Domschweizer, habe ich gesagt, "Oh, in unserem schönen, heiligen Dom, das ist was für mich.".» Die Domschweizer haben ihren Namen daher, dass sich früher oft schweizerische Söldner als Wachpersonal bewarben. Bisher gab es nur männliche Domschweizer. Die neuen Kolleginnen wurden herzlich begrüßt. O-TON Claudia Drolshagen, künftige Domschweizerin «Ich bin mit drei Domschweizern dann, die haben mich also wirklich an die Hand genommen und habe die Schichten mit denen gemacht und auch die anderen, alle sehr nett und offen.» Die wichtigste Aufgabe der Domschweizer und jetzt auch -schweizerinnen ist es, den bis zu 30 000 Dom-Besuchern am Tag als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen. Außerdem sorgen sie für Ruhe und Ordnung.

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