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Nummern von Müller, Boateng und Hummels vergeben
18.03.2019 12:57 Uhr
Trikotlos: Aus Boateng wird Stark, aus Müller Klostermann

Wolfsburg, 18.03.19.: Den Schlager «Du kannst nicht immer 17 sein» findet Jérôme Boateng gerade wohl nicht so lustig. Denn nach der Ausmusterung des Bayern-Trios Jérôme Boateng, Mats Hummels und Thomas Müller sind deren Trikotnummern in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft sofort neu vergeben worden. Der erstmals von Bundestrainer Joachim Löw nominierte Neuling Niklas Stark darf eben die Nummer 17 des berühmten Abwehrkollegen Boateng übernehmen. Die Pechzahl 13 von Angreifer Müller, der 100 Mal im Nationaltrikot für Deutschland spielte, übernimmt der ebenfalls erstmals berufene Leipziger Außenverteidiger Lukas Klostermann, der bei dem Namen eher nicht abergläubig ist. So, und, dass Nummer fünf lebt, dürfte Mats Hummels nicht mal einen Instapost wert sein, denn seine 5 lebt wahrscheinlich auf dem Trikot von Abwehrspieler Jonathan Tah weiter. Vielleicht schon bei einem Einsatz im ersten Länderspiel des Jahres an diesem Mittwoch in Wolfsburg gegen Serbien. Bei den Bayern immerhin ist Hummels immer noch ne Glatte 5. Also alles schön anlassen! Jetzt aber zurück zum Ernst: Löw setzt beim Neubeginn Richtung Europameisterschaft 2020 bekanntlich nicht mehr auf Boateng, Hummels und Müller. Er unterrichtete die drei Weltmeister von 2014 vor dem Start ins Länderspieljahr 2019 von dem künftigen Verzicht auf sie, und zumindest bei Instagram fanden die das gar nicht lustig.

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