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Viele Deutsche unter den Opfern
18.04.2019 11:11 Uhr
29 Tote bei Bustragödie auf Madeira - Ursache noch unklar

Funchal, 18.04.19: Bei einem schweren Busunglück auf der portugiesischen Urlaubsinsel Madeira sind 29 Menschen ums Leben gekommen. Portugals Präsident Marcelo Rebelo de Sousa erklärte portugiesischen Medienberichten zufolge am späten Mittwochabend, dass nach seinen Informationen alle Todesopfer aus Deutschland stammen. «Wir müssen davon ausgehen, dass unter den Opfern viele Deutsche sind», schrieb Außenminister Heiko Maas am Morgen auf Twitter. «Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen der Toten, wir hoffen mit den Verletzten.» Der deutsche Regierungssprecher Steffen Seibert sprach bei Twitter von entsetzlichen Nachrichten aus Madeira. Der Reisebus war am Mittwochabend in der Gemeinde Caniço, in der die Urlauber im Hotel «Quinta Splendida» die Osterferien verbrachten, in einer Kurve von der Fahrbahn abgekommen und eine Böschung hinunter auf ein Wohnhaus gestürzt. . Die Zeitung «Observador» berichtete von insgesamt 57 Menschen an Bord. Sie waren unterwegs zu einem typisch madeirischen Abendessen in der Hauptstadt Funchal, als gegen 18.30 Uhr das Unglück passierte. Verletzt wurden dabei nach Informationen der Blattes 27 Menschen. Unterdessen wurde bekannt, dass die Rettungskräfte nach dem Unglück ihren Einsatz am Unfallort beendet haben. Das Wrack des Reisebusses sei kurz nach 5.00 Uhr vom Unglücksort geräumt worden, berichteten verschiedene Medien.

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