NEWSHUB
Generation 95/96 statt Weltmeister auf dem Platz
20.03.2019 07:34 Uhr
Löw geht ins «Risiko»: Alte raus, Junge voran

Wolfsburg, 20.03.19: Dienstag, 19. März., Säbener Straße 51-57 in München. Offenes Training des FC Bayern München mit Mats Hummels, Jerome Boateng und Thomas Müller. Ebenfalls Dienstag, 19.03., Allerpark 2 in Wolfburg. Offenes Training der Nationalmanschaft ohne Mats Hummels, Jerome Boateng und Thomas Müller. Es geht los mit der neuen Zeitrichtug. Die hat Joachim Löw ausgerufen; eine «neue Zeitrechnung» bei der deutschen Fußball-Nationalmannschaft ausgerufen. Diese neue Zeit beginnt heute Abend mit dem Länderspiel gegen Serbien in Wolfsburg. Löw will eine stark verjüngte Mannschaft zur Europameisterschaft 2020 führen, ohne die verdienten Weltmeister des FC Baern. «Die Entscheidungen waren für mich alternativlos», bekräftigte der DFB-Chefcoach. Löw weiß aber auch: «Ich gehe ein Risiko ein.» Nach dem historisch schlechten Länderspieljahr 2018 mit dem frühesten Aus bei einer WM, dem Abstieg in der Nations League und sechs Niederlagen in 13 Länderspielen benötigt Löw dringend positive Ergebnisse. Er weiß aber auch, dass der Aufbau einer neuen Mannschaft mit vielen jungen Spielern Zeit benötigt. Aber: Er sieht sehr viel Potenzial im aktuellen, jungen Kader. «Wir haben eine gute Basis für die Zukunft», glaubt Löw. Mehr Tempo und Dynamik lautete eine seiner Hauptforderungen für die Zukunft. Der Test gegen die Serben ist die Probe für den anschließenden Ernstfall in der EM-Qualifikation mit dem Prestigeduell gegen die Niederlande am Sonntag in Amsterdam. 20 Feldspieler und drei Torhüter hat Löw in seinen EM-Perspektivkader berufen. 100 Profis hat Löw in seinen knapp 13 Jahren Amtszeit bislang zu Nationalspielern gemacht. Drei weitere könnten gegen Serbien dazukommen. Die Abwehrspieler Niklas Stark und Lukas Klostermann sowie Mittelfeldspieler Maximilian Eggestein gehören erstmals zum A-Kader.

Auch interessant
Fußball pur: Das bringt der 21. Spieltag
DFB-Präsident Reinhard Grindel tritt zurück
RB Leipzig bei Red Bull hochverschuldet
Viel Arbeit für Löw: DFB-Elf verschenkt Sieg gegen Serbien
Niederlande-Deutschland: Wir sind nicht der Favorit
«Eine große Champions-League-Nacht»