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Grundsätzlich seien Menschen aber sehr hilsbereit
21.03.2019 08:58 Uhr
Ben Stiller hofft auf mehr Offenheit gegenüber Flüchtlingen

New York, 21.03.19: US-Schauspieler Ben Stiller kennt man eigetlich nur als Witzbold und Komiker. Doch beim Thema Flüchtlinge versteht er keinen Spaß. Vor allem wünscht er sich von seinem Heimatland mehr Aufgeschlossenheit gegenüber Flüchtlingen. «Es geht darum, Menschen zu helfen», sagte Stiller in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur. «Alle einzubinden ist meiner Meinung nach ein Teil davon, was es bedeutet, Amerikaner zu sein. Deswegen würde ich hoffen, dass unser Land sich in diese Richtung entwickelt.» Grundsätzlich seien Menschen weltweit seiner Einschätzung nach hilfsbereit, sagte Stiller. «Manchmal werden sie dann aber von einer Rhetorik der Angst und des Hasses beeinflusst und das löst das Problem nicht.» US-Präsident Donald Trump hatte sich in der Vergangenheit immer wieder negativ über Flüchtlinge beispielsweise aus Mittelamerika geäußert und ihnen die Einreise in die USA erschwert. Stiller, der mit Filmen wie «Verrückt nach Mary» und «Meine Braut, ihr Vater und ich» berühmt wurde, engagiert sich seit Jahren für das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR. In dessen Auftrag besuchte er vor kurzem Flüchtlinge im Libanon. «Wenn jeder - wie ich - diese Erfahrung machen könnte und Menschen in diesen Situationen besuchen könnte, würde jeder da genauso denken wie ich.» Stiller unter anderem auch schon Flüchtlinge in Berlin getroffen.

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