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Urteil gegen die Rapperin rechtskräftig
28.02.2019 17:47 Uhr
Bundesgerichtshof: Schwesta Ewa muss in den Knast

Karlsruhe 28.02.19: Rapperin Schwesta Ewa muss in den Knast. Und zwar für zweieinhalb Jahre. Damit wurde das Urteil, dass 2017 in Frankfurt gefällt wurde, vom Bundesgerichtshof bestätigt. Der Sängerin, die früher selbst als Prostituierte gearbeitet hat, war unter anderem wegen Steuerhinterziehung und 35-facher Körperverletzung zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Sie hatte zugegeben, vier Prostituierte bei «Ausrastern» geschlagen und getreten zu haben. Mit der Revision vor dem Bundesgerichtshof wollten Staatsanwaltschaft und Nebenklägerinnen erreichen, dass die 34-Jährige auch wegen Zuhälterei und Menschenhandels verurteilt wird. Sie hatte mit jungen Fans mehrere sogenannte «Prostitutionsreisen» unternommen. Das Geschäftsmodell sah so aus, dass Schwesta Ewa alles organisierte. Anschaffen gingen die Frauen. Die Einnahmen wurden geteilt. Die Bundesanwaltschaft hält die Revisionen allerdings für unbegründet, da alle Frauen ausgesagt hatten, sich aus freien Stücken zur Prostitution entschlossen zu haben.

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