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Feuerwerksbranche rechnet zu Silvester mit stabilem Umsatz
28.12.2018 07:46 Uhr
Wider jede Vernunft: 137 Millionen Euro für Feuerwerk

Berlin, 28.12.18: Na gut, es ist schön, und verjagt angeblich die bösen Geister. Aber es ist auch teuer, gefährlich und schlecht für die Umwelt, dennoch rechnet die Feuerwerksbranche rechnet zum Jahreswechsel 2018/19 mit einem konstanten Umsatz, und zwar von rund 137 Millionen. Die Hälfte davon entfällt laut Verbandsangaben auf Batterien und Verbundfeuerwerke, ein Fünftel auf Raketen. Der Anteil importierter Feuerwerkskörper am Umsatz liege bei 75 Prozent. Der Verkauf von Feuerwerk wie Raketen, Batterien und Knallkörpern läuft seit dem Morgen. Das Abbrennen dieser Böller der Kategorie F2 ist beschränkt auf den 31. Dezember und 1. Januar. Wer sie nutzen will, muss volljährig sein. In unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen ist das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände verboten. Der Feuerwerksverkauf beginnt dieses Jahr bereits am heute, da einer der gesetzlich vorgesehenen Verkaufstage auf einen Sonntag fällt. So ist es in der ersten Verordnung zum Sprengstoffgesetz geregelt. Besonders gewarnt wird wie in jedem jahr vor dem Kauf sogenannter «Polenböller», zB in grenznahen Regionen. Auch im letzten Jahr kam es wieder zu scheren Unfällen mit illegalen Böllern. Nur wer legal kaufe, kaufe auch sicher - und nur dann auch straffrei.

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