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Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet hat sich angesichts der dritten Corona-Welle für einen harten und kurzen Lockdown im April ausgesprochen.
05.04.2021 17:04 Uhr
Laschet will «Brückenlockdown» im April

Aachen, 05.04.21: Ministerpräsident Armin Laschet hat sich angesichts der dritten Corona-Welle für einen harten und kurzen Lockdown im April ausgesprochen. Mit einem solchen «Brückenlockdown» müsse die Zeit überbrückt werden, bis viele Menschen geimpft seien, sagte der CDU-Bundesvorsitzende am Montag.Laschet sprach sich für ein Vorziehen der für den 12. April geplanten Runde von Kanzlerin Angela Merkelmit den Ministerpräsidenten der Länder auf die kommenden Tage aus.Die Lage erfordere es, «dass man nochmal in vielen Bereichen nachlege und sich in Richtung Lockdown bewegen», sagte Laschet. Er sei sich bei seiner Einschätzung mit vielen Ministerpräsidenten, der Kanzlerin und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn einig. Es seien nun mehr Tempo und klare Entscheidungen notwendig. Gebraucht würden weniger private Kontakte. Das könnten auch Ausgangsbeschränkungen in den Abend- und Nachtstunden bedeuten. Diese seien ein effektives Mittel, um Kontakte im privaten Raum zu reduzieren, so Laschet. Es müsse zudem bei der Schließung der Gastronomie bleiben, außerdem müsse es im gesamten Freizeitbereich nochmals eine Reduzierung geben.

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