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65 Menschen in internationalen Gewässern gerettet
05.07.2019 18:26 Uhr
Weitere deutsche Organisation rettet Migranten vor Libyen

Rom/Berlin (dpa) - Nach dem Drama um das Rettungsschiff «Sea-Watch 3» hat nun eine andere deutsche Hilfsorganisation Migranten vor Libyen mit ihrem Schiff aufgenommen. Die «Alan Kurdi» der Organisation «Sea-Eye» habe 65 Menschen in internationalen Gewässern auf einem überladenem Schlauchboot vor Libyen entdeckt und gerettet. Das teilte die Regensburger Organisation am Freitag mit. Die Rettungsleitstellen in Libyen, Italien, Malta und Deutschland seien informiert worden. Und das Einsatzzentrum in Bremen habe das Auswärtige Amt eingeschaltet. Wie ein Sprecher des Auswärtigen Amtes sagte, sei das Ziel der Regierung, «eine schnelle Lösung zu finden». Zunächst müsse nun ein sicherer Hafen gefunden und über die Verteilung der Geretteten auf die EU-Staaten gesprochen werden.

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