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Hamburg ist kein Rückzugsort für Einbrecher
06.11.2019 07:23 Uhr
Hamburg: Razzia gegen Einbrecherbanden

Hamburg, 06.11.19: Die dunkle Jahreszeit ist angebrochen, die Einbruchzahlen steigen, auch in Hamburg. In diesem Zusammenhang hat die sogenannte Soko Castle in der Nacht die größte Razzia Norddeutschlands wegen Haus- und Wohnungseinbrüchen durchgeführt. Im Focus standen vier Räumlichkeiten in vier Hamburger Stadtteilen. Grund für die Ermittlungen: Es hatte Hinweise gegeben, dass sie von professionellen Einbrecherbanden als Rückzugsorte und für konspirative Treffen genutzt werden, so eine Polizeisprecherin. Bei dem Großaufgebot hat die Polizei in mehreren Lokalen wurden insgesamt 90 Personalien überprüft und drei Haftbefehle erlassen. Die Restaurants, Kioske und Kulturvereine in Hamburg-Billstedt, Altona, Wahnbek und Harburg stehen laut Polizei im Verdacht, Rückzugsorte für Einbrecher zu sein. 300 Polizeibeamte überprüften mit Unterstützung der Ausländerbehörde die Personalien in vier Objekten, um auch dem Verdacht der Dokumentenfälschung oder fraglichen aufenthaltsrechtlichen Status nachzugehen. Hamburg sei kein sicherer Rückzugsort für «reisende Einbrecher», so die Poizei.

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