NEWSHUB
Standorte Bagdad und Tadschi werden ausgedünnt
07.01.2020 08:19 Uhr
Deutsche Soldaten im Irak sollen teilweise verlegt werden

Berlin, 07.01.19: Wegen der Spannungen nach der Tötung des iranischen Top-Generals Ghassem Soleimani soll das im Irak eingesetzte Bundeswehr-Kontingent teilweise nach Kuwait und Jordanien verlegt. Wie die Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer und Außenminister Heiko Maas an die Obleute im Bundestag schrieben, würden vor allem die Standorte Bagdad und Tadschi vorübergehend ausgedünnt. Das Schreiben lag der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag vor. Beide bekräftigen darin, dass Gespräche zu einer Fortsetzung des Einsatzes im Irak mit der Regierung in Bagdad weiterliefen. Das irakische Parlament hatte am Sonntag die Regierung aufgefordert, alle ausländischen Truppen des Landes zu verweisen. Die Bundeswehr unterstützt dort den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat. Nun soll das Hauptquartier für den Einsatz nach dpa-Informationen teilweise nach Kuwait verlegt werden. Dies würde auch drei der dort eingesetzten Bundeswehrsoldaten betreffen. Ebenfalls verlegt werden rund 27 deutsche Soldaten, die im zentralirakischen Militärkomplex Tadschi für die Ausbildung irakischer Kräfte im Einsatz sind.

Auch interessant
Wahl-Eklat in Thüringen: Blumen, Demos und ein Hitler-Zitat
Trump lobt Errungenschaften - Pelosi zerreißt Redemanuskript
Rot-Rot-Grün spricht mit CDU über mögliche Ramelow-Wahl
EU-Kommission veröffentlicht Wachstumsprognose
Rücktritt in Thüringen: Kemmerich will Korrektur mit Neuwahl
Union fordert nach Kemmerich-Wahl Neuwahlen in Thüringen