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Geld aus Ministerpräsidentenamt will er ausschlagen
07.02.2020 15:20 Uhr
Nach Thüringer Wahl-Eklat: Kemmerich verzichtet auf Gehalt

Erfurt, 07.02.20: Thomas Kemmerich (FDP) will auf das Geld aus seiner Amtszeit als Thüringer Ministerpräsident verzichten. Die Staatskanzlei bestätigte nämlich, dass ihm durch seinen Amtsantritt am Mittwoch mindestens 93 000 Euro an Gehalt und Übergangsgeld zustünden. Die FDP-Fraktion teilte nun aber per Mitteilung mit, dass Kemmerich auf alles, was über sein bisheriges Gehalt als Abgeordneter des Landtags hinausgehe, verzichten wird. Zunächst wird jedoch geprüft, ob er die Zahlungen ablehnen kann. Alternativ soll der überschüssige Betrag gespendet werden, etwa an die Arbeitsgemeinschaft zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Kemmerich war am Mittwoch auch mit den Stimmen von AfD und CDU ins Amt des Ministerpräsidenten gewählt worden. Dies hatte einen Sturm der Entrüstung in Politik und Gesellschaft ausgelöst. Unter diesem Druck hatte er nach nur einen Tag im Amt angekündigt, es wieder aufgeben zu wollen - wann genau, ist noch unklar.

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