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Prof. Christoph Schmidt im Interview
10.06.2019 10:48 Uhr
Chef der Wirtschaftsweisen: Klimagas CO2 mit Preis versehen

Berlin, 08.06.19: Im Kampf gegen die Erderwärmung rät der Chef der Wirtschaftsweisen, Christoph Schmidt, der Politik dazu, den klimaschädlichen CO2-Ausstoß mit einem Preis zu versehen. O-TON Christoph Schmidt, Chef der Wirtschaftsweisen «Es wird eine teure Angelegenheit so oder so. Selbst im günstigsten Falle wird das einige Billionen Euro kosten. Es ist gut angelegtes Geld, wenn man es richtig macht. Und deswegen ist die Diskussion, um eine CO2-Bepreisung so zeitgemäß.» Damit zum Beispiel Pendler oder Besitzer einer Ölheizung nicht unter einer klimafreundlichen Politik leiden müssen, rät Professor Schmidt. O-TON Christoph Schmidt, Chef der Wirtschaftsweisen «Mit der Bepreisung und den daraus entstehenden Einnahmen, beispielsweise den Einnahmen aus einem Emissionshandelsystem oder den Einnahmen aus einer CO2-Steuer, könnte man die Betroffenen wieder kompensieren. Es gibt Möglichkeiten durch eine Pauschalrückvergütung, durch Möglichkeiten einzelne Gruppen besonders in den Blick zu nehmen, diese Lasten einigermaßen abzumildern.» Schon jetzt hat sich die Erde um rund ein Grad erwärmt. Die Folgen sind unter anderem mehr Wetterextreme wie Starkregen und Dürren. Doch auch im vergangenen Jahr stieg der Ausstoß des Klimakillers Kohlendioxid an, statt zu sinken.

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