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Sanierungskosten sollen 135 Millionen nicht übersteigen
11.07.2019 19:00 Uhr
«Gorch Fock» wieder auf dem Trockenen

Berne, 11.07.19: Die Sanierung des Marineschulschiffs «Gorch Fock» ist auf die nächste Etappe gegangen. Der Traditionssegler wurde am Donnerstag bei der Fassmer-Werft in Berne im Landkreis Wesermarsch aufs Trockene gelegt. Bis das Schiff am Donnerstag richtig positioniert war, vergingen rund zwei Stunden. Der Segler wurde aus der Weser auf eine Art Hebebühne geschoben, die ihn aus dem Wasser beförderte. Die «Gorch Fock» soll nun gereinigt werden, ehe sie einen neuen Anstrich bekommt. O-TON Nils Brandt, Fregattenkapitän «Und jetzt für die nächsten 100 Tage steht auf dem Plan, dass die ganze Schiffstechnik wieder eingebaut wird, dass das Schiff in Farbe kommt und dass die ganzen Inneneinrichtungsvorbereitungen laufen.» Das halb fertig gestellte Schiff war Ende Juni von Bremerhaven in Richtung Berne geschleppt worden. Zuvor hatte die «Gorch Fock» dreieinhalb Jahre flussabwärts in Bremerhaven im Dock gelegen. Im Herbst 2020 soll die 61 Jahre alte Dreimastbark wieder segeln. Das Bundesverteidigungsministerium hatte beschlossen, die Sanierung trotz der aus dem Ruder gelaufenen Kosten zu vollenden. Die Kosten sollen 135 Millionen Euro nicht mehr übersteigen. Auf dem Schiff bildet die Marine ihre Offiziersanwärter aus, Heimathafen ist Kiel.

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