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Im Kampf gegen die Corona-Pandemie sind in Deutschland schon Hunderttausende geimpft worden. Doch um einen Effekt zu erzielen, müssen zwei von drei Bürger den Schutz bekommen. Vorerst ist deshalb angesichts hoher Infektionszahlen weiter Vorsicht geboten.
12.01.2021 10:50 Uhr
Amtsärzte zweifeln an Lockdown-Ende zum 31. Januar

Berlin, 12.01.21: Wegen der hohen Infektionszahlen gelten in Deutschland seit Montag noch schärfere Kontaktbeschränkungen. Geplant sind diese vorerst bis Ende des Monats. Aber schon jetzt zweifeln die deutschen Amtsärzte, dass diese am 31. Januar aufgehoben werden können.Es werde schwer, bis dahin unter die angestrebten 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner je Woche zu kommen, so die Vorsitzende des Berufsverbands der Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, Ute Teichert. Es reiche zudem nicht, wenn diese Marke einmal erreicht wird. Die Ansteckungszahlen müssen dauerhaft so niedrig bleiben.Fest stehe: Lockerungen werden in jedem Fall nur schrittweise kommen können und nicht auf einen Schlag.Doch gibt es auch hoffnungsvolle Signale: Gut zwei Wochen nach dem Beginn der Impfungen mit dem ersten in der EU zugelassenen Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer beginnt an diesem Dienstag die Auslieferung des zweiten zugelassenen Vakzins der US-Firma Moderna.

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