NEWSHUB
Proteste gegen Siemens
13.01.2020 21:24 Uhr
Siemens im Kreuzfeuer der Kritik wegen Adani-Lieferung

München, 13.01.20: Umweltschützer laufen weiter Sturm gegen die Entscheidung von Siemens, an der Lieferung einer Zugsignalanlage für ein Kohlebergwerk in Australien festzuhalten. Wie hier in Hamburg demonstrierten am Montag zahlreiche Klimaaktivistin von Fridays for Future in zahlreichen Städten. Zudem kündigten sie Proteste für die Siemens-Hauptversammlung am 5. Februar an. O-Ton Luisa Neubauer, Fridays-for-Future-Aktivistin «Es geht nicht nur um 18 Millionen Euro von Siemens. Es geht darum, wenn die Adani-Miene, wenn sie so wie geplant vollendet wird, und da 60 Jahre lang Kohle gefördert wird, das Zwei-Grad-Ziel gefährdet. Das ist keine Option. Das ist nichts, womit wir planen können. Das ist nichts, was Zukunft sichert. Und Siemens beteiligt sich daran.» Siemens-Chef Joe Kaeser hatte am Sonntagabend verkündet, am Auftrag des Industriekonzerns Adani festhalten zu wollen - trotz heftiger Kritik. Adani will in Australien eines der größten Kohlebergwerke der Welt errichten.

Auch interessant
Bundesrat stimmt Kompromiss zum Klimapaket zu
Nach GroKo-Treffen: SPD sendet Kooperationssignale
Trump ruft «Space Force» als neue Teilstreitkraft ins Leben
Trump ruft «Space Force» als neue Teilstreitkraft ins Leben
Tobias Hans: Kramp-Karrenbauer nach Parteitag gestärkt
Trump ruft «Space Force» als neue Teilstreitkraft ins Leben