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Monatelang mussten die Seenotretter von SOS Mediterranee mit ihrem Schiff ausharren. Nun stechen sie wieder in See. Der Einsatz birgt auch Unsicherheiten.
13.01.2021 05:01 Uhr
«Ocean Viking» wieder zu Rettungsmission ins Mittelmeer

Marseille, 13.01.21: Inmitten der Corona-Krise ist die «Ocean Viking» wieder ins zentrale Mittelmeer ausgelaufen, um in Seenot geratene Flüchtlinge zu bergen. Das Schiff der spendenfinanzierten Organisation SOS Mediterranee sei am Montag von Marseille aus in See gestochen, teilte die Organisation mit. Die Bedingungen während der globalen Corona-Pandemie bringen einer Sprecherin zufolge Unsicherheiten für den Einsatz mit sich. Es sei unter anderem weiterhin ungeklärt, wo die Menschen nach einer Rettung hingebracht werden könnten. Italienische hatten das Schiff am 22. Juli des vergangenen Jahres mit der Forderung festgesetzt, umfassend zum Beispiel mit Rettungsinseln nachzurüsten, falls es einen Notfall an Bord gibt. Zuvor waren die Helfer seit August 2019 im Einsatz gewesen, um in Seenot geratene Bootsmigranten zu retten.Ende Dezember hatten die Behörden die «Ocean Viking» wieder freigegeben.

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