NEWSHUB
Nach Kramp-Karrenbauers Verzicht
13.02.2020 22:30 Uhr
Merz bestätigt indirekt Bereitschaft zu Parteivorsitz

Berlin, 13.02.20: Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz hat indirekt seine Bereitschaft für eine Kandidatur zum CDU-Vorsitz bestätigt. Er sei bereit, Verantwortung zu übernehmen, sagte Merz am Donnerstagabend bei einem Mittelstandsforum in Berlin. Auf die konkrete Nachfrage des Moderators, ob er für den Parteivorsitz und die Kanzlerkandidatur antrete, antwortete Merz aber nicht direkt. Die CDU befinde sich laut Merz in einer ähnlichen Gefährdungslage wie die SPD. Der 64-Jährige sehe aber Potential, welches man nun gemeinsam ausschöpfen müsse. O-TON Friedrich Merz, ehem. Unionsfraktionsvorsitzender «Und dann reden wir darüber, welchen Beitrag ich dazu leisten kann. Ich bin dazu bereit, das zu tun, aber die Entscheidung darüber trifft am Endes des Tages der Bundesparteitag. Die Entscheidung über das Amt des Bundskanzlers treffen die Wählerinnen und Wähler in Deutschland. Und dann müssen wir uns auf diesen Weg gemeinsam begeben und wenn ich dabzu helfen kann, dann tue ich das.» Jene, die zur Übernahme von Verantwortung bereit seien, müssten nun auch einige Tage Zeit bekommen, über die künftige Aufstellung zu beraten. Zugleich betonte er, CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer habe Recht mit der Auffassung, dass Parteivorsitz und Kanzlerschaft in eine Hand gehörten.

Auch interessant
Thüringer CDU will Rot-Rot-Grün mittragen
Umfrage: Merz bei Kanzlerfrage vorne
EU-Kommission veröffentlicht Wachstumsprognose
Tausende protestieren gegen Höcke und Pegida in Dresden
Merkel: Rassismus ist ein Gift in der Gesellschaft
Gesetz gegen Retouren-Vernichtung ist auf dem Weg