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Seit über einem Jahr sollen Masken Corona-Infektionen verhindern. An Menschen mit selbstgenähten, OP- und später FFP2-Masken hat man sich gewöhnt. Doch nun sinken die Ansteckungsraten drastisch und der Sinn des Mund-Nasen-Schutzes wird hinterfragt.
14.06.2021 07:45 Uhr
Maskenpflicht: Läutet Spahn das Ende ein?

Berlin, 14.06.21: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hält angesichts der stark sinkenden Corona-Infektionszahlen ein schrittweises Ende der Maskenpflicht für denkbar - rät aber im Zweifel, weiter Mund-Nasen-Schutz zu tragen. «Bei den fallenden Inzidenzen sollten wir gestuft vorgehen: In einem ersten Schritt kann die Maskenpflicht draußen grundsätzlich entfallen», sagte Spahn den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montag). In Regionen mit sehr niedriger Inzidenz und einer hohen Impfquote könne die Pflicht nach und nach auch drinnen entfallen. «Als Empfehlung bleibt in jedem Fall eine einfache Regel: im Zweifel mit Maske - besonders beim Reisen und bei Treffen in Innenräumen. Mehr Sicherheit gibt es nur, wenn alle Anwesenden entweder geimpft oder regelmäßig getestet sind.»Die weitgehende Aufhebung der Maskenpflicht in Dänemark von diesem Montag an hatte auch die Debatte in Deutschland befeuert. Von FDP und AfD kamen Forderungen nach einer kompletten Aufhebung. Bundesjustizministerin Christine Lambrecht rief die Bundesländer auf zu klären, ob und wo eine Maskenpflicht noch verhältnismäßig sei. Insbesondere das stundenlange Tragen in den Schulen, sei dies eine Belastung.

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