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War der Katastrophenschutz ausreichend vorbereitet für die Hochwasser in Deutschland? Hätte die Bevölkerung besser gewarnt werden können? Mitten im Wahlkampf folgt auf die Fluten eine Debatte über Bevölkerungsschutz und Klimapolitik.
19.07.2021 12:06 Uhr
Fluten: Politik debattiert über Katastrophen- und Klimaschutz

Berlin, 19.07.21: Während sich die Lage in den Hochwassergebieten beruhigt, nimmt die politische Debatte über Folgen für Katastrophen- und Klimaschutz Fahrt auf. Die Kanzlerkandidatin der Grünen, Annalena Baerbock, sprach sich am Montag dafür aus, dass der Bund eine größere koordinierende Rolle bei überregionalen Katastrophen wie Fluten oder Waldbränden bekommt. Im ARD-«Morgenmagazin» sagte sie: «Der zweite Punkt ist, dass wir Klimaanpassungsmaßnahmen brauchen.» Auch CSU-Chef Markus Söder forderte in der Sendung hierbei mehr Anstrengungen: «Wir brauchen schon einen Klima-Ruck in Deutschland.» Kritik am Bevölkerungsschutz gibt es zudem etwa von der FDP.Die Situation in den vom Hochwasser bedrohten Bundesländern entspannt sich langsam. Das Technische Hilfswerk hat den Angaben zufolge 2500 Helferinnen und Helfer in den Hochwassergebieten im Einsatz, um Menschen in Sicherheit zu bringen, Keller abzupumpen, die Stromversorgung sicherzustellen und Schuttberge abzutragen.

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