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Über die spanische Nordafrika-Exklave Melilla versuchen immer wieder Menschen nach Europa zu gelangen. Nun rettete die spanische Polizei 41 Personen, einige davon versteckt unter Glasflaschen und giftiger Asche.
22.02.2021 14:56 Uhr
Spanien: Migranten versteckt unter Glasscherben und Gift-Asche

Melilla, 22.02.21: Unter den Scherben von Altglas und in einem Sack mit giftiger Asche versteckt haben Migranten versucht, von der spanischen Nordafrika-Exklave Melilla nach Europa zu kommen. Vier Menschen seien zum Teil mit zahlreichen Schnittwunden auf Lastwagen mit Altglas-Ladung gefunden worden, die per Fähre nach Spanien transportiert werden sollten.Das berichtete die Nachrichtenagentur Europa Press am Montag.Ein Mann hatte sich sogar in einem großen Plastiksack mit giftiger Asche aus einer Verbrennungsanlage versteckt, wie auf Videobildern zu sehen war.Insgesamt seien am Freitag 41 Immigranten im Bereich des Hafens entdeckt worden, seit Jahresbeginn sei die Zahl laut Europa Press damit auf 1781 gestiegen. Die Menschen, die meist aus afrikanischen Ländern nach Melilla gekommen sind, riskieren ihr Leben, wenn sie versuchen, auf langsam fahrende Lastwagen aufzuspringen und oben auf den Fahrzeugen liegend oder am Unterboden hängend auf das spanische Festland zu gelangen.

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