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US-Präsident Trump will Berlin abstrafen und die Zahl der US-Soldaten in Deutschland deutlich verringern. Die Kritik an Trumps Plänen wächst - inzwischen auch aus den eigenen Reihen.
24.06.2020 19:50 Uhr
Widerstand bei Republikanern gegen Abzug von US-Soldaten

Washington, 24.06.20: Die Pläne von US-Präsident Donald Trump für einen Abzug von fast 10.000 US-Soldaten aus Deutschland stoßen auf Kritik in seiner eigenen Partei im Kongress.Der führende Republikaner im Auswärtigen Ausschuss des Repräsentantenhauses, Michael McCaul, und fünf seiner Kollegen forderten Trump in einem Brief dazu auf, die Entscheidung zu überdenken. Trump hatte angekündigt, dass die Zahl der US-Soldaten in Deutschland auf 25.000 reduziert werden soll. Mit einem Teilabzug will Trump Deutschland für die aus seiner Sicht weiterhin zu geringen Verteidigungsausgaben bestrafen. Das Zwei-Prozent-Ziel der Nato sieht vor, dass sich alle Alliierten bis 2024 dem Ziel annähern, mindestens zwei Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung auszugeben. Deutschland hat die Ausgaben in den vergangenen Jahren deutlich gesteigert, lag aber 2019 erst bei einem Anteil von 1,38 Prozent.

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