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Keine Spiele, kaum Einnahmen: Die Corona-Krise wird für die Bundesliga-Clubs zur wirtschaftlichen Herausforderung. Betroffen sind in erster Linie die Mitarbeiter außerhalb des Platzes. Doch die Profis zeigen sich mit einem Gehaltsverzicht solidarisch.
25.03.2020 09:58 Uhr
Solidarisch in der Corona-Krise: Bundesliga-Stars verzichten auf Geld

Düsseldorf, 25.03.20: Die Profis aus Mönchengladbach machten es vor, jetzt ziehen auch die Branchenführer des deutschen Fußballs nach. Sowohl beim FC Bayern als auch bei Borussia Dortmund verzichten die Stars in Folge der Corona-Krise auf Teile ihres Gehalts. Beim Bundesliga-Tabellenführer aus München sind Spieler und Verantwortliche damit einverstanden, dass ihre Bezüge um 20 Prozent reduziert werden. In schwierigen Zeiten will auch der Rekordmeister damit ein Zeichen der Solidarität setzen und drohende Nachteile für Club-Mitarbeiter vermeiden.Der BVB spart nach der Bereitschaft der Profis, auf Teile ihres Gehaltes zu verzichten, nach eigenen Angaben einen zweistelligen Millionenbetrag ein. Diese Summe werde «dabei helfen, den BVB als einen der größten Arbeitgeber Dortmunds während der Corona-Krise abzusichern und zu schützen», hieß es in der Erklärung des Tabellenzweiten. Davor hatte es- in Gruppen unterteilt - Gespräche mit der Mannschaft gegeben. Auch «die Verantwortlichen des Clubs sowie der Trainerstab» schlossen sich den Sparmaßnahmen an - ein Zeichen der Solidarität sowohl nach außen als auch an die 850 Mitarbeiter.Den Anfang des Gehaltsverzichts in der Bundesliga hatte in der vergangenen Woche Borussia Mönchengladbach gemacht. Gleiches gilt für den FSV Mainz 05. Bei anderen Clubs wie beispielsweise RB Leipzig, dem 1. FC Köln, Werder Bremen, Hertha BSC und Schalke 04 seien Spieler, Trainer und auch Manager bereit, auf einen Teil ihrer Bezüge zu verzichten.

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