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ESA Astronaut Matthias Maurer
26.01.2020 10:34 Uhr
Wie eine neue Astro-Anlage den Mond nach Köln holen soll

Köln, 26.01.20: 1972 war das letzte Mal ein Mensch auf dem Mond. Doch es soll nicht das allerletzte Mal gewesen sein. Am Astronautenzentrum in Köln ist der Bau einer neuen, spektakulären Halle geplant. Sie soll nichts weniger als ein Leben auf dem Mond simulieren. O-TON Matthias Maurer, Astronaut «Und zwar möchten wir einmal ein bisschen Mond hier hinbringen. Das wird dann eine Halle sein, in der wir ca. 750 Quadratmeter Mondoberfläche mit Mondsand nachbauen werden. ... Der kommt aus der Eifel, ist vulkanischer Sand.» Astronaut Matthias Maurer wird schon bald die Erde verlassen. Er soll als nächster Deutscher zur Internationalen Raumstation ISS fliegen. Als nächsten Schritt möchten Deutschland und Frankreich eine robotische Mission zum Mond schicken. O-TON Matthias Maurer, Astronaut «Und dann gibt's natürlich auch den ganz spannenden Beschluss, dass wir Astronauten und auch Europäer Richtung Mond schicken werden. Erst einmal zu einer Station, die um den Mond herum fliegt. Diese Station heißt Deep Space Gateway. Es ist nicht nur eine Station. Es ist auch eine Art Raumschiff, weil wir möchten ja hier Technologien entwicklen, um in der Zukunft Richtung Mars zu fliegen.» Die Europäische Weltraumorganisation Esa wirbt seit Jahren für ein «Moon Village», eine Mond-Basis für Forschungszwecke. Ob es dann auch irgendwann eine offizielle Marsmission gibt, hängt wohl nicht zuletzt vom Erfolg auf dem Mond ab.

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