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3 Fragen - 3 Antworten
28.05.2019 17:07 Uhr
Seehofer: Union muss bei Umweltthemen aus der Abwehrhaltung

Berlin, 29.05.19: Was haben Sie als Heimatminister bisher getan, damit sich die Wähler nicht von den etablierten Parteien abwenden? O-TON Horst Seehofer, Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat: «Ich habe viele Dinge angepackt und auch gelöst, die die Menschen bewegen. Das war die Migrationsfrage. Da haben wir die Dinge jetzt im Griff im Sinne von Recht und Ordnung und Humanität. Und als Heimatminister bemühe ich mich ja in diesen Regionen, die mit Schwierigkeiten zu kämpfen haben, die Strukturen zu verbessern und damit auch den Menschen zu verdeutlichen, wir hängen sie nicht ab, wir kümmern sich um ihre Sorgen und Probleme. Und ich glaube, das ist die wichtigste Antwort auf politischen Radikalismus.» In Berlin sind besondern viele junge Menschen auf die Straße gegangen zu den Themen Klimaschutz, Uploadfilter, Urheberrecht. Würden Sie sagen, die CDU hat da den Anschluss verloren? «In der ökologischen Frage - da schließe ich mich ein, weil ich ja bis vor kurzem noch Parteivorsitzender war - haben wir als Union nicht die ausreichenden Antworten. Und das ist vielleicht der Bereich, wo wir am stärksten sagen müssen, wofür wir stehen und uns nicht darauf reduzieren dürfen, wogegen wir sind.» Was müsste aus Ihrer Sicht das Top-Thema bei der Innenministerkonferenz in Kiel sein? «Das erste Thema für die Innenminister ist immer die Sicherheitsfrage.»

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