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Kein ungefährliches Hobby
30.11.2019 17:41 Uhr
Magnetangler in Bayern: Auf lebensgefährlicher Schatzsuche

Würzburg, 02.12.19: Mario Schrader aus dem fränkischen Würzburg hat ein etwas außergewöhnliches Hobby. Und zwar das Magnetfischen. Hierbei wirft der 22-Jährige einen an einer Schnur befestigten Magneten in den Fluss, in der Hoffnung damit den ein oder anderen Schatz aus dem Wasser ziehen zu können. An diesem Tag zieht Mario Schrader nichts wertvolles aus dem Main. O-TON Mario Schrader, Magnetfischer «Das ist wahrscheinlich ein Teil von einer Leitung. Gas- oder Wasserleitung. Genau kann man es nicht sagen.» Nicht immer ist es nur Schrott dieser, den der Magnet aus den Fluten zieht. O-Ton Mario Schrader «Ein Mal haben wir fünf Revolver rausgefischt. Da hat wohl einer seine Waffensammlung entsorgt. Da denkt man, man findet es im Wasser nicht mehr, bis wir kommen und es wieder rausfischen.» Magnetfischen wird immer populärer. Doch so spaßig dieses Hobby klingen mag, so gefährlich ist es auch. In deutschen Flüssen lauern noch unzählige Granaten aus dem Zweiten Weltkrieg. Deshalb warnen einige Behörden auch davor, Magnetfischen zu betreiben. Durch den Magneten könnten Sprengkörper, die über die Jahre stark angerostet sind, bewegt werden und innerhalb kürzester Zeit explodieren. Das könnte dann sogar tödlich enden. Einige Kommunen haben wegen der Granatenfunde daher auch schon Verbote ausgesprochen.

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