NEWSHUB
Deutscher Fußball-Bund
02.04.2019 14:50 Uhr
DFB-Präsident Reinhard Grindel tritt zurück

Frankfurt/Main, 02.04.19: Reinhard Grindel ist von seinem Amt als Präsident des Deutschen Fußball-Bundes zurückgetreten. Bei der Eröffnung der Hall of Fame im Fußballmuseum in Dortmund schwieg Grindel noch. Nun zieht der 57-Jährige nach drei Jahren als DFB-Präsident die Konsequenzen aus den Anschuldigungen und der schweren Kritik gegen ihn. Im DFB grummelte es schon lange. Viele kritisierten Grindels Krisenmanagement nach dem WM-Aus, in der Özil-Affäre und nach der Ausmusterung von Müller, Boateng und Hummels. Bei Amtsantritt hatte Grindel mehr Transparenz angekündigt und direkt seine Einkünfte offengelegt. Als er drei Monate später zum Aufsichtsrats-Chef der DFB Medien Verwaltungsgesellschaft gewählt wurde, hatte er die 78 000 Euro, die er dafür zusätzlich bekam, nicht groß öffentlich gemacht. Eine ungeschickte Handlung zu viel, wie sich jetzt herausgestellt hat.

Auch interessant
Polizei entlässt Ex-UEFA-Präsident Platini aus Gewahrsam
Offiziell: Wunschkandidat Hecking übernimmt den HSV
Union Berlin feiert den Aufstieg in die 1. Bundesliga
Keine Entscheidung im Bremer Fußball-Kostenstreit
Fans von Tennis Borussia gehen dauerhaft fremd
Union Berlin-VfB Stuttgart: Erster Aufstieg, dritter Abstieg