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Volkszählung in der Antarktis: Forscher zählen Pinguine
12.02.2020 14:05 Uhr
Pinguin-Zählung: Beunruhigende Entwicklung in der Antarktis

Elephant Island, 12.02.20: Die Elephant Island liegt südöstlich von Argentinien in der Antarktis. Sie ist die Heimat einer der größten Zügelpinguin-Populationen der Welt. Um zu verstehen wie es den dortigen Pinguinen geht, haben Forscher zusammen mit Greenpeace eine Volkszählung organisiert. Die Forscher erfassten dabei alle Brutpaare der Pinguine - mit Stift und Papier. Um eine Genauigkeit zu gewährleisten, wurde die Zählung dreimal wiederholt. Abweichungen durfte es nur von 5 Prozent gegeben. Außerdem überflogen die Forscher das Gebiet mit Drohnen und glichen die Werte miteinander ab. Die Forscher erfassten rund 53 000 Paare - bei einer Zählung 1971 waren es noch knapp 123 000 gewesen. Es handelt sich somit um einen Rückgang von rund 60 Prozent. Nach Angaben der Forscher und Greenpeace sei jede untersuchte Kolonie auf Elephant Island kleiner geworden. Als Ursache vermuten sie unter anderem den Klimawandel, der dazu führt, dass nicht mehr ausreichend Nahrung für die Pinguine zur Verfügung steht.

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