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3000 Menschen müssen aus den Wohnungen
15.01.2020 12:17 Uhr
Fliegerbombe in Kiel - Evakuierung vor Entschärfung

Kiel, 15.01.20: Kiel am Mittwoch-Morgen: Kein Mensch, kein Auto, kein Schiff. Nur ein paar Polizeifahrzeuge. Eine Bombe muss entschäft werden. Die Vorbereitungen für die Entschärfung der Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg waren gegen 10.30 Uhr abgeschlossen, das Gebiet evakuiert. Um sicher zu gehen, dass sich niemand mehr im Gebiet aufhielt, überprüfte die Polizei die betroffenenen Viertel auch mit Hilfe einer Drohne aus der Luft. Die britische 250-Kilo-Bombe war bei Bauarbeiten auf der Werft ThyssenKrupp Marine Systems gefunden worden. Etwa 3000 Menschen waren aufgefordert, ihre Wohnungen am Ost- und Westufer der Förde zu verlassen. Einige Lkw-Fahrer am Schweden- und Norwegenterminal hatten die Aufforderungen, das Sperrgebiet am Morgen zu verlassen nicht mitbekommen. Sie hatten auf den Parkplätzen der Terminals in ihren Lastwagen geschlafen. Die Experten des Kampfmittelräumdienstes rechnen wegen des schlechten Zustandes der Bombe mit einer Dauer der Arbeiten auf der Werft ThyssenKrupp Marine Systems von zwei bis vier Stunden. Dort ruht deshalb bis 16.00 Uhr der Betrieb. Während der Entschärfung wird der Schiffsverkehr auf der Förde ebenfalls eingestellt.

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