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Verdacht auf «Verbindungen» der Fälle
15.01.2020 12:18 Uhr
Lügde und Bergisch Gladbach: Gibt es einen Zusammenhang?

Detmold, 15.01.20: Im Missbrauchsfall Lügde haben sich durch die Ermittlungen zum Missbrauchskomplex Bergisch Gladbach bislang keine neuen Erkenntnisse ergeben. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft Detmold Ralf Vetter sagte: «Zu diesem ganzen Komplex, der im Wesentlichen die jüngere Vergangenheit betrifft, haben sich aus den Ermittlungen für uns keine Erkenntnisse ergeben.» Die Kölner Ermittler im Missbrauchskomplex Bergisch Gladbach sind auf eine mögliche Querverbindung zum Fall Lügde gestoßen: Die Behörden prüfen bereits seit längerem Verbindungen zwischen Verwandten des mutmaßlichen Täters von Bergisch Gladbach und dem Campingplatz in Lügde. Das bestätigten Sicherheitskreise. Aus Sicht der Ermittler könnte es sich auch um einen Zufall handeln. Wie zuvor «Kölner Stadt-Anzeiger», WDR und RTL berichteten, hatte einer der Verwandten in den 80er und 90er Jahren einen Stellplatz in Lügde. Der Verwandte sei selbst wegen Missbrauchs verurteilt worden. Er bestreite, die Täter von Lügde persönlich kennengelernt zu haben, so der «Kölner Stadt-Anzeiger». Einiges spreche für Zufall. Noch sei aber nicht komplett ausgeschlossen, dass die Fälle verbunden sind.

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