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Der Drosten-Räuchermann aus Sachsen ist nicht in aller Welt gefragt und genießt jetzt auch Patent- und Markenschutz. Damit rüstet sich der Erfinder Tino Günther gegen Plagiate - diesen drohen «saftige Strafen».
20.07.2021 13:23 Uhr
Schutz für Drosten-Räuchermann - Nachfrage aus aller Welt

Seiffen, 20.07.21: Der Schöpfer des Drosten-Räuchermännchens, Tino Günther, rüstet sich gegen Fälscher seiner international bekannten Figur. Er hat sich das Design vom Deutschen Patent- und Markenamt schützen lassen, sagte der Kunsthandwerker am Dienstag in Seiffen. Das belegt auch die Online-Datenbank der Behörde. Hersteller von Plagiaten drohen damit «saftige Strafen», erklärte Günther. Zwar können andere Hersteller Virologen-Räuchermänner verkaufen, sie dürfen aber nicht Günthers Figur zu ähnlich sehen. Sie erinnert stark an Christian Drosten, den Leiter der Virologie an der Berliner Charité. Bisher sind rund 15 000 Exemplare ausgeliefert worden.Und die Nachfrage ist weiterhin groß. Bis auf Afrika hat es Bestellungen von allen Kontinenten gegeben bis hin nach Japan.

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