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Der RKI-Präsident und der Bundesgesundheitsminister sind sich einig: Die Zahl der Corona-Infektionen muss weiter sinken. Was ist das Ziel für Deutschland?
22.01.2021 15:20 Uhr
Spahn und Wieler: Lage bleibt angespannt

Berlin, 22.01.21: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und der Präsident des Robert-Koch-InstitutsLothar Wieler sehen derzeit keine Alternative zum Corona-Lockdown.O-TON Jens Spahn„Die aktuellen Zahlen sind in den letzten Tagen ermutigend und gehen in die richtige Richtung . Aber sie sind immer noch auf einem zu hohen Niveau. ...Knapp 5000 Covid-Patienten auf der Intensivstation sind für das Gesundheitswesen unter Anspannung machbar, aber das kann kein Dauerzustand sein.“Die Zahl der Neuinfektionen war zuletzt deutlich gesunken. Die 7-Tage-Inzidenz, also die Zahl der neuen Fälle pro 100 000 Einwohner und Woche, gab das RKI am Freitag mit rund 115 an. Das ist der niedrigste Stand seit dem 1. November.Auch RKI-Präsident Wieler sieht die derzeit sinkenden Zahlen positiv. Es gebe jedoch weiterhin viel zu hohe Todeszahlen.O-TON Lothar Wieler„Mittlerweile sind laut RKI mehr als 50 000 Menschen in Deutschland an oder mit Corona gestorben. Das ist eine bedrückende, für mich schier unfassbare Zahl. Deshalb ist es wichtig, die Maßnahmen weiter durchzuführen, so können wir weitere Todesfälle verhindern.“Spahn warnte ebenfalls vor zu frühen Lockerungen und wies wie Bundeskanzlerin Angela Merkel zuvor auf Risiken durch neue Virusvarianten hin. Man wolle die Verbreitung soweit es geht minimieren.

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